Warming Up (Aufwärmen am Board)
Was bedeutet Warming Up im Darts
Warming Up ist das gezielte Aufwärmen vor Trainingssession oder Match. Ziel ist Kreislauf aktivieren, Bewegungsabläufe einschleifen und eine reproduzierbare Mikroroutine herstellen. Aufgewärmt sinkt die Fehlerquote bei Linie, Höhe und Release.
Struktur für ein effektives Aufwärmen
- Mobilisieren 2 bis 3 Minuten: Schulterkreisen, Arm und Handgelenk lockern, ein kurzer Atemfokus.
- Linienfinder 3 Minuten: 20er Segment groß, dann Triplekante anspielen. Ziel ist ein sauberer Armweg.
- Switch Drill 3 Minuten: 20 zu 19 im Wechsel. Rhythmus halten, keine Hektik.
- Doppel Uhr 3 Minuten: D2 bis D20 im Uhrzeigersinn. Trefferquote nicht erzwingen, nur Muster wachrufen.
- Setuprouten 2 Minuten: Restwerte um 90 bis 110 einmal durchgehen. Fokus auf Zwei Dart Wege.
Mentale und technische Leitlinien
- Mikroroutine festigen: Stand setzen, Zielaufnahme, Atemanker, Wurf. Keine kurzfristigen Änderungen.
- Tempo finden: Gleichmäßige Split Times zwischen Dart eins, zwei und drei. Kein künstliches Beschleunigen.
- Feedback minimal: Nur ein technischer Fokus pro Aufwärmen, zum Beispiel Zielbild auf Oberkante.
This is a custom heading element.
- Zu langes Ballern auf T20: Monotonie ohne Rhythmusarbeit. Switch und Doppel unbedingt einbauen.
- Setup wechseln kurz vor Beginn: Materialtests gehören nicht ins Warming Up eines Matches.
- Ergebnisdruck im Aufwärmen: Ziel ist Gefühl und Linie, nicht Highscores.
FAQ Warming Up
Zwischen 10 und 15 Minuten reichen meist aus. Bei Turnieren kann eine kürzere Wiederholung direkt vor dem Einlauf sinnvoll sein.
Kurzvariante: 1 Minute Mobilisieren, 2 Minuten 20 zu 19 Switch, 2 Minuten Doppel Uhr. Fokus auf Mikroroutine.
Ja, aber dosiert. Ein kurzer Block Setuprouten und ein kurzer Block Doppel reichen. Priorität hat Rhythmus und Linie.