PPR (Points Per Round)

Was bedeutet PPR

PPR steht für Points Per Round und beschreibt den Durchschnitt der erzielten Punkte pro Aufnahme (3 Darts). Der Wert ist eine Kernkennzahl für Scoring-Stärke und korreliert direkt mit dem 3-Dart-Average im Steeldart. Formel: PPR = (Gesamtpunkte ÷ geworfene Darts) × 3. Im Softdart entspricht PPR = PPD × 3 (PPD = Points Per Dart).

Berechnung & Beispiele

  • Matchweise: (Erzielte Punkte insgesamt ÷ Darts insgesamt) × 3.
  • Beispiel: 501-Leg in 18 Darts aus: 501 ÷ 18 × 3 = 83,5 PPR (≈ 83,5 Average).
  • Softdart: 27,0 PPD ⇒ PPR = 27,0 × 3 = 81,0.
  • First 9: Für die „First 9“-Kennzahl werden nur die ersten 9 Darts berücksichtigt.

Interpretation & Richtwerte

  • Einsteiger/Hobby: ca. 40–60 PPR.
  • Ligaspieler: ca. 60–80 PPR.
  • Ambitioniert/Semis: ca. 80–95 PPR.
  • Profiniveau: 90+ PPR, Weltklasse regelmäßig 100+ PPR.

Hinweis: PPR umfasst alle Darts – inklusive verpasster Doppel beim Checkout. Dadurch ist die Kennzahl realistisch, aber sensibel für Double-Effizienz.

Praxis & Training

  • Session-Tracking: Nach jedem Leg Darts zählen und PPR notieren; Trend über Wochen beobachten.
  • Scoring-Drills: Serien auf T20/T19, Split-Score-Drills (20–19–18…), um den Basisscore zu heben.
  • Doppel-Fokus: Da PPR alle Darts zählt, steigert Checkout-Training den Wert oft schneller als reines Scoring.
  • Standardisieren: Gleiche Distanz/Board/Matte nutzen; konsistente Bedingungen liefern verlässlichere PPR-Vergleiche.

FAQ PPR (Points Per Round)

Im Steeldart ja – PPR und 3-Dart-Average sind identisch berechnet. Im Softdart wird häufig PPD verwendet, wobei PPR = PPD × 3 gilt.

Ja. Alle geworfenen Darts fließen ein – auch Checkdarts und Misses –, weshalb Checkout-Training den PPR spürbar verbessert.

Erzielte Punkte durch Darts teilen und mit 3 multiplizieren. Beispiel: 301 Punkte in 12 Darts ⇒ 301 ÷ 12 × 3 ≈ 75,3 PPR.