Konische Spitze (Tapered Point)

Was ist eine konische Spitze im Darts?

Die konische Spitze ist eine Stahldartspitze mit zur Spitze hin verjüngtem Profil. Das Taper unterstützt ein sanftes Eindringen ins Sisal, kann den Eintrittswinkel stabilisieren und mindert Drahtkontakte an Doppel und Triple Ringen.

Eigenschaften und Wirkung

  • Eintrittsverhalten: Der Übergang von Barrel zur Spitze ist strömungsgünstig. Das verringert Hängenbleiben an Segmentdrähten.
  • Halt im Board: Die Form fördert sicheren Sitz im Sisal, ohne übermäßig festzuhaken.
  • Flug und Balance: Standardlängen erhalten die Balance. Deutlich längere Spitzen verschieben den Schwerpunkt und verändern die Flugkurve.
  • Boardschonung: Sauberes Eindringen reduziert Ausrisse. Voraussetzung ist eine glatte, entgratete Oberfläche.

Varianten und Auswahl

  • Oberflächen: Blank poliert für leichtes Herausziehen. Mikrogerändelt für etwas mehr Halt. Beschichtungen wie schwarz zur Korrosionsminderung.
  • Längen: Kurz bis Standard für neutrale Balance. Lang für flacheren Eintrittswinkel, sorgfältig testen.
  • Spitzengeometrie: Feine Spitze dringt leicht ein, erfordert regelmäßiges Entgraten. Stumpfere Spitze schont das Board, kann aber schneller abprallen.

Pflege, Montage und Sicherheit

  • Entgraten: Grate und Kerben mit feiner Feile oder Stein glätten. Keine tiefen Riefen stehen lassen.
  • Wechsel: Bei verbogenen, stark stumpfen oder beschädigten Spitzen rechtzeitig tauschen.
  • Sicherheit: Beim Herausziehen immer am Barrel greifen, nicht am Flight. Spitzenkappen für Transport nutzen.

Häufige Missverständnisse

  • Konisch ist immer besser: Nicht zwingend. Manche Spieler bevorzugen zylindrische Points wegen definierterem Feedback.
  • Länge löst alles: Sehr lange Points verändern Balance und Eintritt. Vorher im Setup testen.
  • Mehr Halt ist immer gut: Zu viel Biss erschwert das Herausziehen und kann das Sisal stärker belasten.

FAQ Konische Spitze

Für leichteres Eindringen ins Sisal, stabilere Eintrittswinkel und weniger Drahtkontakte, besonders bei engen Gruppierungen.

Regelmäßig entgraten, auf Kerben prüfen und bei sichtbaren Schäden tauschen. So bleiben Board und Material geschont.

Standardlängen bewahren die Balance. Längere Varianten nur nutzen, wenn sie nachweislich den Eintritt verbessern und das Gefühl passt.