First 9 Average (Durchschnitt der ersten 9 Darts)
Was ist der First 9 Average im Darts?
Der First 9 Average misst die Punkteausbeute der ersten neun Darts eines Legs. Er zeigt, wie stark ein Spieler in die Legs startet und ist damit eine zentrale Kennzahl für Early Scoring, Matchkontrolle und Setuprouten. Der Wert wird wie der normale Average in Punkten pro drei Darts angegeben.
Berechnung und Bedeutung
- Berechnung: Nach jedem Leg werden die ersten 9 Darts summiert, auf drei Darts normiert und über alle Legs gemittelt.
- Einheit: Punkte pro drei Darts, zum Beispiel 108,30.
- Aussage: Hoher First 9 Average bedeutet starken Startdruck auf den Gegner und häufigere Zwei Dart oder Drei Dart Setups fürs Checkout.
- Abgrenzung: Der First 9 Average ist kein Gesamtdurchschnitt des Legs, sondern nur die Startphase.
Typische Richtwerte
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- Weltklasse: 110 plus.
- Profi: 100 bis 110.
- Ambitioniert: 85 bis 100, je nach Format und Gegnerdruck.
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Taktische Nutzung
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- Tempo setzen: Frühe 100 plus Aufnahmen erzwingen Gegenkonter und öffnen Setuprouten.
- Cover Shots: Bei Blockade der 20 frühzeitig auf 19 oder 18 wechseln, um Pace zu halten.
- Bogey vermeiden: Setups so wählen, dass nach 9 Darts keine Bogey Zahlen bleiben.
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Training und Verbesserung
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- Opener Drills: 10 Serien mit Fokus auf den ersten Dart in T20 oder T19, Ziel 60 plus pro erster Dart.
- First 9 Sets: Jedes Leg nur die ersten 9 Darts zählen und Durchschnitt protokollieren.
- Rhythmuskonstanz: Gleiches Pre Shot Ritual, gleiche Standroutine, keine Hektik nach Fehlstart.
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Häufige Missverständnisse
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- Ein hoher First 9 Average garantiert keinen Leggewinn, wenn die Checkout Quote schwach ist.
- Der Wert ist nicht identisch mit dem Match Average und kann deutlich abweichen.
- Nur auf 180 zu gehen ist nicht immer optimal, stabile 100 bis 140 sind oft effizienter.
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FAQ First 9 Average
Er misst die Punkteleistung der ersten neun Darts eines Legs, normiert auf Punkte pro drei Darts.
Der Match Average umfasst das gesamte Leg, der First 9 Average nur die Startphase. Beide Werte können stark differieren.
Er zeigt Startstärke, Druckaufbau und die Wahrscheinlichkeit für frühe Setuprouten auf Doppel an.
Mit Opener Drills, konsequenten Cover Shots bei Blockaden und einer festen Vorwurfroutine für ruhige erste Aufnahmen.
Er ist wertvoll für Matchkontrolle, aber ohne solide Double Quote werden starke Starts seltener in Legs umgemünzt.