Understacking (unter dem Leitpfeil spielen)

Was bedeutet Understacking im Darts

Understacking beschreibt das gezielte Platzieren der Darts unterhalb eines bereits steckenden Leitpfeils, um diesen als Rampe zu nutzen. Ziel ist, den nächsten Pfeil über den Leitpfeil ins gewünschte Segment zu „heben“ und dabei Drahttreffer zu vermeiden sowie Grouping zu verbessern.

Wann ist Understacking sinnvoll

  • Blockierte Sichtlinie: Der erste Dart verdeckt die Oberkante (z. B. an T20). Ein tiefer zweiter Dart nutzt die Spitze als Auffahrtsrampe.
  • Steiler Eintrittswinkel: Darts mit höherer Nase landen stabil über einem tieferen Leitpfeil.
  • Scoringdruck: Serien auf T20 oder T19 lassen sich fortsetzen, ohne erzwungen auf andere Trebles zu wechseln.

Technik, Setup, Entscheidung

  • Zielbild: Unterkante des Segments unterhalb des Leitpfeils anvisieren, Flugbahn flach halten.
  • Release & Tempo: Ruhiger Abwurf ohne Zusatzkraft. Kraftspitzen „springen“ am Barrel ab.
  • Hardware: Schlankere Barrels, Frontbalance moderat, Flights nicht zu groß, um Kollisionen zu verringern.
  • Entscheidungsregel: Wenn der Leitpfeil die Oberkante komplett verdeckt, ist der Switch zu T19 meist besser als erzwungenes Understacking.

Häufige Missverständnisse

    • Immer unter den Dart werfen: Understacking ist situativ. Bei vollem Block besser switchen.
    • Mehr Grip hilft: Zu hoher Grip bremst den Release und verschlechtert den Anstellwinkel.
    • Nicht trainierbar: Zielbild, Höhe und Flugbahn lassen sich mit Seriendrills reproduzierbar üben.

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FAQ Understacking

Wenn der Leitpfeil knapp unter der Segmentoberkante steckt und eine flache Rampe bildet. Bei komplett verdeckter Oberkante lieber switchen.

Schmalere Barrels, mittlere Flights und eine neutrale bis leichte Frontbalance. Zu große Flights erhöhen Kollisionen.

Serien auf T20: Ersten Dart bewusst tiefer stecken, zweiten flach „anrammen“. Trefferquote und Abpraller dokumentieren.